Lorbeerblätter sind nicht nur in der Küche beliebt. Viele Hobbygärtner verwenden sie auch im Garten als natürlichen Helfer. Obwohl sie kein Wundermittel sind, werden sie häufig als Teil einer naturnahen Gartenpflege eingesetzt.
Getrocknete Lorbeerblätter enthalten ätherische Öle und aromatische Pflanzenstoffe. Manche Gärtner legen sie auf die Erde rund um Gemüse, Kräuter oder Blumen, weil der intensive Duft bestimmte Schädlinge fernhalten soll und die Blätter beim langsamen Zersetzen organisches Material an den Boden abgeben.
So wird der Trick angewendet
Nehmen Sie 3 getrocknete Lorbeerblätter und legen Sie sie auf die Erde rund um die Pflanze. Nach einigen Wochen können Sie die Blätter austauschen oder leicht in die oberste Erdschicht einarbeiten.
Alternativ lassen sich Lorbeerblätter auch zu einem einfachen Aufguss verarbeiten:
- 3–5 Lorbeerblätter
- 1 Liter heißes Wasser
Etwa 12 Stunden ziehen lassen, anschließend abseihen und den Aufguss zum Gießen der Erde oder zum leichten Besprühen der Pflanzen verwenden.
Wobei kann Lorbeer helfen?
Viele Gärtner nutzen Lorbeerblätter:
- zur natürlichen Gartenpflege,
- als Ergänzung zu anderen biologischen Methoden,
- um den Boden mit organischem Material zu bereichern,
- als Hausmittel, das sich leicht und kostengünstig anwenden lässt.
Wichtig zu wissen
Lorbeerblätter ersetzen keine ausgewogene Düngung und keinen wirksamen Pflanzenschutz bei starkem Schädlings- oder Krankheitsbefall. Für gesunde Pflanzen sind regelmäßiges Gießen, eine gute Bodenpflege und eine ausreichende Nährstoffversorgung weiterhin entscheidend.
Wer natürliche Methoden bevorzugt, kann diesen einfachen Lorbeer-Trick ausprobieren und beobachten, wie die eigenen Pflanzen darauf reagieren. 🌱🌿