Ameisen im Garten oder auf der Terrasse? Mit diesem natürlichen Trick halten viele Gärtner sie fern

Ameisen gehören zwar zu den nützlichen Insekten, können aber im Garten und rund ums Haus schnell lästig werden. Besonders dort, wo sie Blattläuse schützen oder Wege und Terrassen bevölkern, suchen viele nach einer schonenden Lösung – möglichst ohne aggressive Chemikalien.

Ein einfacher Hausgartentrick besteht darin, intensiv riechende natürliche Stoffe als Barriere einzusetzen.

Natürliche Duftbarrieren

Viele Gärtner streuen entlang der Ameisenstraßen oder rund um die betroffenen Stellen:

  • Zimt,
  • gemahlenen schwarzen Pfeffer,
  • Kaffeesatz,
  • getrocknete Minze oder Lavendel.

Die intensiven Gerüche können Ameisen irritieren, sodass sie ihre Laufwege häufig ändern.

Essig zur Reinigung von Ameisenstraßen

Mischen Sie gleiche Teile Wasser und Haushaltsessig und wischen Sie damit Terrassen, Gehwege oder andere glatte Oberflächen ab. Dadurch werden Duftspuren entfernt, an denen sich Ameisen orientieren.

Hinweis: Essig sollte nicht direkt auf Pflanzen oder in den Gartenboden gegossen werden, da er empfindliche Pflanzen schädigen kann.

Blattläuse nicht vergessen

Befinden sich viele Blattläuse auf Ihren Pflanzen, werden Ameisen immer wieder zurückkehren. Deshalb lohnt es sich, auch die Blattläuse zu bekämpfen – zum Beispiel mit einem kräftigen Wasserstrahl oder einer milden Schmierseifenlösung.

So beugen Sie einem neuen Befall vor

  • Entfernen Sie regelmäßig Essensreste und süße Rückstände.
  • Halten Sie Müllbehälter gut verschlossen.
  • Dichten Sie kleine Ritzen an Hauswänden oder Terrassen ab.
  • Kontrollieren Sie Pflanzen regelmäßig auf Blattlausbefall.

Mit diesen einfachen Maßnahmen lässt sich die Zahl der Ameisen oft deutlich reduzieren – ganz ohne aggressive Chemikalien und mit Rücksicht auf die Umwelt.

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