Wie man Schachtelhalm im Garten loswird. Effektive Tipps vom Agronomen. Er wächst nicht mehr so ​​schnell.

Schachtelhalm gehört zu den hartnäckigsten Unkräutern, mit denen Gärtner oft zu kämpfen haben. Äußerlich ähnelt er einem kleinen grünen Weihnachtsbaum, doch hinter dieser hübschen Pflanze verbirgt sich ein echtes Problem für den Garten.
Dieses Unkraut breitet sich schnell im Garten aus, beansprucht immer mehr Platz und behindert das Wachstum von Kulturpflanzen. Außerdem entzieht Schachtelhalm dem Boden Nährstoffe, laugt ihn aus und wächst häufig dort, wo der Boden zu sauer ist. Daher kann sein Auftreten ein Hinweis darauf sein, dass der Boden entsäuert werden muss.
Wie man Schachtelhalm bekämpft: Zunächst sollte man auf den Säuregehalt des Bodens achten. Schachtelhalm liebt saure Böden. Um ihn zu bekämpfen, kann man Dolomitmehl, Holzasche oder Kalk ausbringen. Dolomitmehl wird üblicherweise mit 300–500 g pro m² verwendet, Asche mit 2–3 Tassen pro m² und Kalk am besten im Herbst beim Umgraben. Gründüngung ist ebenfalls hilfreich. Die Aussaat von Phacelia, Senf, Roggen, Hafer oder Raps verbessert die Bodenstruktur, reichert den Boden mit Nährstoffen an und unterdrückt das Unkrautwachstum.
Vergessen Sie nicht das regelmäßige Jäten. Schachtelhalm hat starke Wurzeln und muss daher regelmäßig entfernt werden. Einmaliges Jäten reicht nicht aus – der Kampf muss kontinuierlich sein.
Es ist außerdem hilfreich, die Beete mit Stroh, Grasschnitt oder Sägemehl zu mulchen. Eine dichte Mulchschicht verhindert, dass Unkraut aktiv an die Oberfläche dringt.
Wichtig zu beachten: Schachtelhalm lässt sich nicht an einem Tag beseitigen. Dieses Unkraut ist sehr widerstandsfähig, daher ist ein umfassender Ansatz am effektivsten: Bodenentsäuerung, Gründüngung, Jäten und Mulchen.
Hauptsache, der Boden trocknet nicht aus. Wenn Sie regelmäßig junge Triebe entfernen und den Boden verbessern, wird der Schachtelhalm allmählich schwächer und breitet sich nicht mehr so ​​stark im Garten aus.

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