Wie man eine dahinschwindende Orchidee mit Reiswasser richtig pflegt

Wenn eine Orchidee ihre Blätter hängen lässt, kaum neue Wurzeln bildet oder schon lange nicht mehr wächst, muss sie nicht verloren sein. Mit der richtigen Pflege und Reiswasser als gelegentliche Ergänzung lässt sich ihre Entwicklung unterstützen.

Warum Reiswasser?

Reiswasser enthält geringe Mengen an Stärke sowie Mineralstoffe, die beim Waschen von ungekochtem Reis ins Wasser übergehen. Viele Pflanzenliebhaber verwenden es als sanfte Ergänzung zur normalen Pflege. Es ersetzt jedoch weder Dünger noch die richtige Bewässerung.

So bereitest du Reiswasser zu

  1. Gib etwa eine halbe Tasse ungekochten Reis in eine Schüssel.
  2. Füge 500 ml Wasser hinzu.
  3. Rühre den Reis 1–2 Minuten um.
  4. Gieße das milchige Wasser durch ein Sieb in ein sauberes Gefäß.

Verwende das Reiswasser möglichst frisch und ungesalzen.

Anwendung

  • Tauche den Topf der Orchidee alle zwei bis vier Wochen für etwa 10 Minuten in das Reiswasser.
  • Lasse überschüssiges Wasser vollständig ablaufen.
  • Zwischen den Anwendungen die Pflanze wie gewohnt gießen.

Das ist noch wichtiger

Der Zustand einer Orchidee hängt vor allem von diesen Faktoren ab:

  • Heller Standort ohne direkte Mittagssonne.
  • Lockeres, luftdurchlässiges Orchideensubstrat.
  • Keine Staunässe.
  • Faule oder vertrocknete Wurzeln rechtzeitig entfernen.
  • Regelmäßig, aber sparsam düngen.

Fazit

Reiswasser kann eine sinnvolle Ergänzung bei der Pflege von Orchideen sein, sollte jedoch nicht als Wundermittel angesehen werden. In Kombination mit einem geeigneten Standort, gesunden Wurzeln und der richtigen Bewässerung kann es dazu beitragen, dass sich eine geschwächte Orchidee nach und nach erholt und wieder kräftig wächst.

Leave a Comment