Rosmarin gehört zu den beliebtesten Kräutern im Garten und auf der Fensterbank. Die gute Nachricht: Sie müssen keine neuen Pflanzen kaufen. Mit einem gesunden Trieb und einem Glas Wasser lässt sich Rosmarin ganz einfach vermehren.
Den richtigen Steckling auswählen
Schneiden Sie einen 10–15 cm langen, gesunden Trieb von einer kräftigen Rosmarinpflanze ab. Verwenden Sie dafür eine saubere, scharfe Schere.
Entfernen Sie anschließend die unteren Blätter, sodass die unteren 3–5 cm des Stängels frei sind.
Steckling ins Wasser stellen
Füllen Sie ein Glas mit sauberem Wasser und stellen Sie den Steckling hinein. Achten Sie darauf, dass nur der untere Teil des Stängels im Wasser steht und keine Blätter eintauchen.
Stellen Sie das Glas an einen hellen, warmen Ort, jedoch ohne direkte Mittagssonne.
Wasser regelmäßig wechseln
Wechseln Sie das Wasser alle zwei bis drei Tage, damit es frisch bleibt und sich keine Bakterien bilden.
Mit etwas Geduld bilden sich nach einigen Wochen die ersten Wurzeln. Je nach Temperatur und Licht kann dies 2 bis 6 Wochen dauern.
Umtopfen
Sobald die Wurzeln etwa 3–5 cm lang sind, kann der Steckling in einen Topf mit lockerer, gut durchlässiger Kräuter- oder Blumenerde gepflanzt werden.
Nach dem Einpflanzen leicht angießen und die Erde in den ersten Tagen gleichmäßig feucht halten, ohne Staunässe entstehen zu lassen.
Tipps für kräftigen Rosmarin
🌿 Verwenden Sie nur gesunde, nicht blühende Triebe.
☀️ Rosmarin liebt einen sonnigen Standort mit mindestens sechs Stunden Licht täglich.
💧 Gießen Sie sparsam – die Erde darf zwischen den Wassergaben leicht antrocknen.
🪴 Ein Topf mit guter Drainage verhindert Staunässe und schützt die Wurzeln.
Mit dieser einfachen Methode können Sie aus einer einzigen Rosmarinpflanze ganz unkompliziert mehrere neue Pflanzen ziehen – und schon bald frischen Rosmarin für Küche, Balkon oder Garten genießen. 🌱