Ein langsam abfließender Abfluss oder unangenehme Gerüche aus Spüle und Waschbecken sind ein häufiges Problem. Bevor Sie zu starken chemischen Reinigern greifen, können Sie eine einfache Hausmethode ausprobieren. Sie hilft dabei, leichte Ablagerungen zu lösen und den Abfluss wieder aufzufrischen.
Das benötigen Sie
- 4–5 Esslöffel Natron
- 150–200 ml Haushaltsessig
- Kochendes Wasser
So geht’s
Geben Sie zuerst das Natron direkt in den Abfluss. Gießen Sie anschließend langsam den Essig hinterher. Sofort beginnt die Mischung zu schäumen – dabei werden leichte Fett- und Seifenablagerungen gelockert.
Lassen Sie die Mischung etwa 15 bis 20 Minuten einwirken. Danach spülen Sie den Abfluss mit reichlich kochendem Wasser nach.
Warum funktioniert das?
Die Reaktion von Natron und Essig kann oberflächliche Ablagerungen im Abfluss lockern. Gleichzeitig werden viele der Stoffe entfernt, die unangenehme Gerüche verursachen. Diese Methode eignet sich besonders zur regelmäßigen Pflege von Küchen- und Badezimmerabflüssen.
Zusätzliche Tipps
- Gießen Sie einmal pro Woche heißes Wasser in den Abfluss, um Fettablagerungen zu reduzieren.
- Verwenden Sie ein Abflusssieb, damit Haare und Essensreste gar nicht erst in das Rohr gelangen.
- Entsorgen Sie Speiseöl und Fett niemals über die Spüle – sie gehören in den Restmüll oder zu einer Sammelstelle.
Wichtig
Diese Hausmethode eignet sich für leichte Verstopfungen und Gerüche. Ist der Abfluss vollständig verstopft oder fließt das Wasser trotz mehrmaliger Anwendung nicht ab, sollte eine mechanische Reinigung (z. B. mit einer Saugglocke oder Spirale) oder gegebenenfalls ein Fachbetrieb hinzugezogen werden.
Mit wenigen Zutaten aus der Küche können Sie Ihren Abfluss regelmäßig pflegen und unangenehme Gerüche oft wirksam reduzieren – schnell, einfach und ohne aggressive Chemikalien.