Orchideen gehören zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Dennoch machen viele Besitzer den Fehler, sie in normale Blumenerde zu setzen. Die meisten handelsüblichen Orchideen, insbesondere Phalaenopsis, sind Epiphyten – sie wachsen in der Natur auf Bäumen und nicht im Boden.
Deshalb benötigen sie ein luftiges Umfeld für ihre Wurzeln.
Das richtige Substrat
Verwenden Sie statt Blumenerde ein spezielles Orchideensubstrat, das überwiegend aus grober Pinienrinde besteht. Je nach Mischung können auch Holzkohle, Kokoschips oder Blähton enthalten sein. So erhalten die Wurzeln ausreichend Luft und überschüssiges Wasser kann gut abfließen.
Kann eine Orchidee ganz ohne Substrat wachsen?
Einige Orchideen lassen sich zeitweise auch ohne Substrat kultivieren, beispielsweise in Glasgefäßen oder aufgehängt. Dabei müssen die Wurzeln jedoch regelmäßig befeuchtet werden und zwischen den Wassergaben vollständig abtrocknen können. Diese Methode erfordert etwas mehr Aufmerksamkeit und eignet sich nicht für jede Umgebung.
Richtig gießen
Statt häufig zu gießen, tauchen Sie den Topf etwa alle 7 bis 10 Tage für 10 bis 15 Minuten in lauwarmes Wasser. Lassen Sie ihn anschließend gut abtropfen, damit keine Staunässe entsteht.
Der ideale Standort
- Helles, indirektes Licht.
- Temperaturen zwischen 18 und 25 °C.
- Keine pralle Mittagssonne.
- Möglichst keine kalte Zugluft.
Düngen nicht vergessen
Während der Wachstums- und Blütezeit freut sich die Orchidee alle zwei bis vier Wochen über einen speziellen Orchideendünger in der vom Hersteller empfohlenen Konzentration.
So bleibt die Orchidee lange gesund
- Verwelkte Blütenstiele erst entfernen, wenn sie vollständig eingetrocknet sind.
- Kontrollieren Sie regelmäßig die Wurzeln. Gesunde Wurzeln sind fest und grünlich oder silbrig.
- Topfen Sie die Pflanze etwa alle zwei bis drei Jahre in frisches Orchideensubstrat um.
Mit einem luftigen Substrat, der richtigen Wasserversorgung und ausreichend Licht bilden Orchideen kräftige Wurzeln und können viele Monate lang immer wieder neue Blüten hervorbringen.