Gurken gehören zu den nährstoffhungrigen Gemüsepflanzen. Während der Blüte und Fruchtbildung benötigen sie besonders viel Kalium und andere Mineralstoffe. Fehlen diese, wachsen die Pflanzen langsamer, die Blätter können aufhellen und die Ernte fällt oft geringer aus.
Viele Hobbygärtner verwenden deshalb Holzasche als natürliche Kaliumquelle.
So wird Holzasche verwendet
Streuen Sie etwa 1 Esslöffel gesiebte Holzasche gleichmäßig um jede Gurkenpflanze.
Anschließend:
- arbeiten Sie die Asche leicht in die oberste Bodenschicht ein,
- gießen Sie die Pflanzen gründlich mit Wasser.
Verwenden Sie ausschließlich saubere Holzasche aus unbehandeltem Holz.
Flüssige Variante
Sie können die Asche auch als Nährlösung verwenden.
Dafür benötigen Sie:
- 1 Glas gesiebte Holzasche,
- 10 Liter abgestandenes Wasser.
Gut umrühren, einige Stunden ziehen lassen und anschließend etwa 0,5 bis 1 Liter der Lösung pro Pflanze direkt an den Wurzelbereich geben.
Warum Holzasche hilfreich ist
Holzasche enthält unter anderem:
- Kalium zur Unterstützung der Fruchtbildung,
- Calcium für kräftiges Pflanzenwachstum,
- weitere Mineralstoffe, die das Wachstum fördern.
Da Holzasche keinen Stickstoff enthält, eignet sie sich besonders während der Fruchtbildung und nicht als alleiniger Dünger für die gesamte Saison.
Zusätzliche Tipps für eine reiche Ernte
- Gießen Sie regelmäßig mit lauwarmem Wasser.
- Ernten Sie reife Gurken alle ein bis zwei Tage.
- Mulchen Sie den Boden, damit die Feuchtigkeit länger erhalten bleibt.
- Entfernen Sie beschädigte oder vergilbte Blätter.
Mit einer ausgewogenen Düngung, regelmäßiger Bewässerung und rechtzeitiger Ernte bleiben Gurken kräftig und können bis weit in den Herbst hinein reichlich Früchte tragen.