Viele Orchideen gehen nicht wegen mangelnder Pflege ein, sondern weil sie falsch eingetopft werden. Die meisten beliebten Orchideenarten, wie die Phalaenopsis, wachsen in der Natur nicht in Erde, sondern auf Bäumen. Deshalb benötigen ihre Wurzeln viel Luft.
Das richtige Substrat
Verwenden Sie niemals normale Blumenerde. Besser geeignet ist ein spezielles Orchideensubstrat aus grober Pinienrinde. Es sorgt dafür, dass die Wurzeln ausreichend Sauerstoff erhalten und überschüssiges Wasser gut abfließen kann.
Der passende Topf
Ein transparenter Kunststofftopf ist ideal. So gelangen Licht und Luft an die Wurzeln, und Sie können leicht erkennen, wann die Pflanze Wasser benötigt.
So pflanzen Sie richtig
- Entfernen Sie vorsichtig altes Substrat von den Wurzeln.
- Schneiden Sie weiche oder abgestorbene Wurzeln mit einer sauberen Schere ab.
- Setzen Sie die Orchidee locker in den Topf.
- Füllen Sie das Orchideensubstrat zwischen die Wurzeln, ohne es fest anzudrücken.
- Lassen Sie den Wurzelhals frei und pflanzen Sie die Orchidee nicht zu tief ein.
Richtig gießen
Tauchen Sie den Topf etwa alle 7 bis 10 Tage für 10 bis 15 Minuten in lauwarmes Wasser. Lassen Sie ihn anschließend vollständig abtropfen, damit keine Staunässe entsteht.
Der ideale Standort
- Viel helles, indirektes Licht
- Temperaturen zwischen 18 und 25 °C
- Keine pralle Mittagssonne
- Schutz vor kalter Zugluft
Regelmäßig düngen
Während der Wachstumszeit freut sich die Orchidee alle zwei bis vier Wochen über einen speziellen Orchideendünger in der vom Hersteller empfohlenen Dosierung.
Tipp für eine üppige Pflanze
Topfen Sie Ihre Orchidee etwa alle zwei bis drei Jahre in frisches Orchideensubstrat um. Frische Rinde verbessert die Belüftung der Wurzeln und unterstützt ein gesundes Wachstum. Mit dem richtigen Topf, einem luftigen Substrat und einer ausgewogenen Pflege bleibt die Orchidee kräftig und kann viele Monate lang immer wieder neue Blüten hervorbringen.