Erst mit diesem Reinigungsmittel werden Boden, Pfannen, Bad und Möbel zu Hause wirklich sauber.

Für die Reinigung von Küche, Bad, Böden und Möbeln stehen oft viele verschiedene Produkte im Schrank. Dabei reicht für zahlreiche alltägliche Verschmutzungen bereits ein einfaches selbst gemischtes Reinigungsmittel.

Eine milde Lösung aus Wasser, Spülmittel und etwas Essig kann Fett lösen, Kalkspuren reduzieren und viele glatte Oberflächen auffrischen. Sie ist jedoch nicht für jedes Material geeignet. Deshalb sollte man vor der Anwendung immer prüfen, welche Oberflächen behandelt werden dürfen.

Das benötigen Sie

Für einen einfachen Universalreiniger brauchen Sie:

  • 500 ml warmes Wasser;
  • 1 Teelöffel Spülmittel;
  • 2 Esslöffel Haushaltsessig;
  • eine saubere Sprühflasche;
  • ein weiches Mikrofasertuch.

Füllen Sie das warme Wasser in die Flasche. Geben Sie anschließend das Spülmittel und den Essig hinzu.

Verschließen Sie die Flasche und bewegen Sie sie vorsichtig hin und her. Schütteln Sie nicht zu kräftig, da das Spülmittel sonst sehr stark schäumt.

Für welche Oberflächen eignet sich die Mischung?

Der Reiniger kann für viele abwischbare und säurebeständige Flächen verwendet werden, beispielsweise:

  • Fliesen;
  • versiegelte Küchenfronten;
  • Kunststoffoberflächen;
  • Edelstahl;
  • Glas;
  • Waschbecken;
  • Armaturen;
  • Duschwände;
  • einige versiegelte Böden.

Testen Sie die Mischung zunächst an einer kleinen, unauffälligen Stelle. Besonders bei empfindlichen Möbeln, lackierten Flächen oder unbekannten Materialien ist dies wichtig.

So reinigen Sie den Boden

Für größere Bodenflächen sollte die Mischung stärker verdünnt werden.

Geben Sie in einen Eimer mit etwa fünf Litern warmem Wasser nur einen kleinen Spritzer Spülmittel und zwei bis drei Esslöffel Essig.

Wischen Sie den Boden mit einem gut ausgewrungenen Tuch oder Mopp. Zu viel Wasser kann Laminat, Parkett und andere empfindliche Bodenbeläge beschädigen.

Bei versiegeltem Laminat sollte Essig nur sehr sparsam verwendet werden. Für unbehandeltes Holz, Naturstein und gewachste Böden ist die Mischung nicht geeignet.

Angebrannte Pfannen reinigen

Bei Pfannen hilft häufig warmes Wasser mit Spülmittel besser als starkes Schrubben.

Füllen Sie die abgekühlte Pfanne mit warmem Wasser und geben Sie einige Tropfen Spülmittel hinzu. Lassen Sie alles etwa 15 bis 30 Minuten einweichen.

Hartnäckige Reste können anschließend mit einem weichen Schwamm oder einem Holzspatel gelöst werden.

Für Edelstahlpfannen kann zusätzlich etwas Natron verwendet werden. Beschichtete Pfannen sollten dagegen niemals mit Scheuerpulver, Stahlwolle oder harten Bürsten behandelt werden, da die Beschichtung beschädigt werden kann.

Essig sollte nicht längere Zeit in Aluminium- oder Gusseisenpfannen stehen bleiben.

Kalkspuren im Badezimmer entfernen

Essig kann leichte Kalkablagerungen an vielen säurebeständigen Oberflächen lösen.

Sprühen Sie eine kleine Menge des Reinigers auf Armaturen oder Fliesen. Lassen Sie ihn einige Minuten einwirken und wischen Sie anschließend mit einem feuchten Tuch nach.

Trocknen Sie glänzende Flächen danach mit einem sauberen Tuch. So entstehen weniger Wasserflecken.

Bei starkem Kalk kann ein mit verdünntem Essig befeuchtetes Tuch kurz um die Armatur gelegt werden. Danach muss die Fläche gründlich mit klarem Wasser abgespült werden.

Möbel richtig abwischen

Für beschichtete Möbeloberflächen genügt oft ein nur leicht angefeuchtetes Mikrofasertuch.

Sprühen Sie den Reiniger nicht direkt auf das Möbelstück. Geben Sie eine kleine Menge auf das Tuch und wischen Sie die Oberfläche vorsichtig ab.

Danach sollte mit einem trockenen Tuch nachgewischt werden.

Für Massivholz, geöltes Holz, Marmor, empfindlichen Lack oder antike Möbel ist dieser Reiniger nicht geeignet. Verwenden Sie dort ein speziell abgestimmtes Pflegemittel.

Küchenfronten und Arbeitsflächen

Fettige Fingerabdrücke auf Küchenfronten lassen sich mit der Mischung meist gut entfernen.

Sprühen Sie etwas Reiniger auf ein Tuch, wischen Sie die Fläche ab und entfernen Sie anschließend alle Rückstände mit einem zweiten feuchten Tuch.

Bei Arbeitsflächen, auf denen Lebensmittel zubereitet werden, sollte immer gründlich mit klarem Wasser nachgewischt werden.

Naturstein-Arbeitsplatten wie Marmor, Kalkstein oder bestimmte Granite dürfen nicht mit Essig gereinigt werden, da Säure die Oberfläche angreifen kann.

Wo darf Essig nicht verwendet werden?

Die Mischung ist nicht universell für alle Materialien geeignet.

Verzichten Sie auf Essig bei:

  • Marmor und Kalkstein;
  • unbehandeltem Naturstein;
  • unversiegeltem Holz;
  • gewachsten Oberflächen;
  • manchen Gummidichtungen;
  • empfindlichen Bildschirmoberflächen;
  • Aluminium;
  • Gusseisen;
  • elektronischen Geräten;
  • porösen oder beschädigten Lackflächen.

Lesen Sie bei empfindlichen Gegenständen immer die Pflegehinweise des Herstellers.

Niemals mit Chlorreiniger mischen

Essig darf unter keinen Umständen mit chlorhaltigen Reinigungsmitteln oder Bleichmitteln gemischt werden.

Dabei kann giftiges Chlorgas entstehen, das Augen, Haut und Atemwege schwer reizen kann.

Auch verschiedene Haushaltsreiniger sollten nicht wahllos miteinander kombiniert werden. Verwenden Sie immer nur eine Reinigungslösung zur gleichen Zeit und lüften Sie den Raum gut.

Mehr Reinigungsmittel bedeutet nicht mehr Sauberkeit

Ein häufiger Fehler besteht darin, zu viel Spülmittel zu verwenden.

Eine hohe Konzentration hinterlässt klebrige Rückstände, auf denen sich Staub und Schmutz schneller festsetzen können. Böden können außerdem rutschig werden.

Ein Teelöffel Spülmittel auf einen halben Liter Wasser reicht für die meisten Anwendungen vollkommen aus.

Praktische Tipps für bessere Ergebnisse

Arbeiten Sie bei der Reinigung immer von oben nach unten. So fällt Staub nicht auf bereits gereinigte Flächen.

Entfernen Sie losen Staub und Krümel vor dem feuchten Wischen. Wechseln Sie das Reinigungstuch regelmäßig und waschen Sie es nach Gebrauch gründlich aus.

Lassen Sie Verschmutzungen nicht wochenlang antrocknen. Frische Fett-, Seifen- und Wasserflecken lassen sich deutlich leichter entfernen.

Bei hartnäckigen Ablagerungen ist eine kurze Einwirkzeit meist wirkungsvoller als starkes Scheuern.

Fazit

Eine einfache Mischung aus warmem Wasser, wenig Spülmittel und etwas Essig kann bei vielen alltäglichen Reinigungsaufgaben hilfreich sein.

Sie eignet sich für zahlreiche Fliesen, Glasflächen, Armaturen und versiegelte Oberflächen. Für empfindliche Materialien wie Naturstein, Holz, Aluminium oder beschichtete Pfannen sind jedoch andere Methoden erforderlich.

Entscheidend ist nicht ein besonders starkes Reinigungsmittel, sondern die richtige Dosierung, eine passende Einwirkzeit und die Berücksichtigung des jeweiligen Materials.

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